Raúl Lozano

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Foto Conny Kurth: Alles hört auf sein Kommando: Bundestrainer Raúl Lozano inmitten der deutschen Nationalspieler.

Er zählt zu den weltbesten Trainern und hat einen großen Fundus an Übungen, Ideen und Vorstellungen, wie ein gutes Training sein muss: Bundestrainer Raúl Lozano (53 Jahre) erwies sich bereits in seiner ersten Saison für die DVV-Männer als Glücksgriff, die erfolgreiche WM-Qualifikation, der Sieg in der European League, Platz sechs bei der EM und die Qualifikation für die World League 2010 sprechen eine deutliche Sprache. Der Argentinier gibt im DKV-Channel preis, was für ihn zu einer „Lieblingsübung“ gehört.

"Die beste Übung ist immer die, die eine Mannschaft braucht, um die Schwächen zu trainieren. Ich mag beispielsweise die Ballmaschine, sodass der Libero die Bälle nachher wie im Traum abwehrt, für die Mittelblocker sind schnelle Bewegungen im Block wichtig. Die Außenangreifer müssen gegen den Block angreifen, viel Handgelenkseinsatz zeigen.

Exemplarisch nenne ich eine gute Übung: 6 gegen 6 mit einer speziellen Punkteverteilung. Aufschlag und zwei „Dankebälle“, die Mannschaft, die zwei Punkte macht, gewinnt den „big point“. Wobei der „Dankeball“ kein einfacher Ball ist, sondern mit Hecht gerettet oder weit hinter dem Feld zu retten ist. Die „Dankebälle“ müssen für beide Teams gleich sein. Diese Übung bedeutet eine sehr intensive Arbeit, die viel Taktik in Angriff und Abwehr erfordert sowie den Willen stärkt. Wenn sich ein Spieler nicht hinschmeißt, wird er von mir angeschrieen, und derjenige muss einen ganzen Ballwagen voller Bälle abwehren, bis er sich hinschmeißt… Das gibt es in meiner Mannschaft jedoch nicht, weil die deutsche Mannschaft gerne arbeitet. Das ist das Verdienst der Arbeit von Stelian Moculescu, der den Spielern das eingeimpft hat.“

Viel Spaß
Raúl Lozano

 
 
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